Ausstellung "Frauen, die aus dem Rahmen fallen"

Kategorie: Service

Ausstellung über Frauenleben in den zwanziger Jahren

Frauen, die aus dem Rahmen fallen

 

Die Ausstellung über Frauenleben in den zwanziger Jahren wurde zur Gestaltung eines Messestandes auf der Frauenmesse TOP 99 entwickelt. Im letzten Jahr des vergangenen Jahrhunderts sollte mit den ausgewählten Motiven eine Verbindung zwischen den Epochen, aber auch zur Frauenfrage hergestellt werden. Bei der Auswahl der Frauenporträts war es uns wichtig, das ganze Spektrum des Frauseins abzudecken: Von der Putzfrau bis zur Pilotin, vom internationalen Revuestar bis zur einmal jährlich gefeierten Mutter.

 

 

Die 20er Jahre werden auch heute noch als die „Goldenen Zwanziger“ bezeichnet. Bilder von Bubiköpfen, Charlestonkleidern, von Revue und Ekstase zeigen aber nur eine Seite. Die Lebenssituation vieler Frauen war andererseits geprägt von der Doppelbelastung zwischen Beruf und Familie, von schlechten Verdienst- und Arbeitsbedingungen, von häuslichen sittlichen Moralvorstellungen. In der Ausstellung kommt die Widersprüchlichkeit dieses häufig so glorifizierten Jahrzehnts zum Ausdruck. In diesem Sinne fallen alle porträtierten Frauen "aus dem Rahmen".

 

 

Trotz der Fortschritte der Frauenbewegung verbinden Ähnlichkeiten das Frauenleben heute mit dem der Vorkämpferinnen von 1920. Um diese Beziehung darzustellen, erhielten die Porträts aus den zwanziger Jahren hintersinnige Texte aus der heutigen Zeit. Zwischen Bildmotiv und ironisierendem Text ergibt sich so eine Diskrepanz, die zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln anregt. "Aus dem Rahmen fallen" auch die Rahmen. Sie sind einerseits Barock, gleichzeitig aus einem Material, das aktuelle Nachhaltigkeit transportiert: Wellpappe. Auch hier Diskrepanzen: Antiquiert anmutende Fotos in modischem Outfit

 

 

Mietbedingungen und Organisation

Die Ausstellung besteht aus 9 Fotodrucken im Format 80 x 60 cm , die auf eine Trägerplatte aufgezogen sind. Die Ausstellung kann problemlos in einem PKW, Transporter bzw. Kleinbus transportiert werden. Die Entleiherinnen sind für den Transport der Ausstellung zu ihrem Ausstellungsort und zurück sowie für den dortigen Auf- und Abbau verantwortlich. Die Kosten gehen zu ihren Lasten. Für den Verleih der Ausstellung für eine Dauer von 4 Wochen wird eine Gebühr in Höhe von 110,-- EUR erhoben.

 

 

 

Die ausleihende Kommune ist verpflichtet, die Ausstellung bei den Transporten, beim Auf- und Abbau sowie während des Präsentationszeitraumes zu versichern. Der zu versichernde Wert der Ausstellung beträgt 900,-- EUR. Als Begleitmaterial können die hier abgebildeten Postkarten (Satz 9 Stück) zum Preis von 1,-- EUR zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Verleih erhalten Sie bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Korschenbroich.